Christoph 18 ist der Funkrufname des Rettungshubschraubers,der ADAC Luftrettung,der im unterfränkischen Ochsenfurt an der Main-Klinik stationiert ist.Das Luftrettungszentrum Ochsenfurt gibt es seit 31.Juli 1980 an der Main-Klinik Ochsenfurt.Der damalige Bundesgrenzschutz,die heutige Bundespolizei,eröffnete das Luftrettungszentrum.Danach übernahm der ADAC und flog von Ochsenfurt aus die ersten Einsätze.Am 3.November 1981 übernahm der Bundesgrenzschutz vollständig die Station.Im Januar 1996 übernahm die DRF die Station.Seit dem 1.Januar 2011 betreibt wieder die ADAC-Luftrettung GmbH die Station,bis zum heutigen Tage.Die momentan in Ochsenfurt stationierte Maschine ist ein EC 135 P2+ (Kennzeichen D-HXAD) mit IBF-Filter und mittelhohem Landegestell, Baujahr 2013. Außerdem führte Christoph 18 als einer der ersten Rettungshubschrauber das sog. Rescue Track mit sich, durch welches die alarmierende Leitstelle (ILS Würzburg) per GPS ständig über die genaue Position des Hubschraubers informiert ist.Die Besatzung der Maschine besteht aus je einem Piloten, Notarzt und Rettungsassistent (=HEMS Crew Member). Während die Piloten als Vollzeitkräfte bei der ADAC-Luftrettung GmbH angestellt sind, stammen die Ärzte aus Würzburger und Ochsenfurter Kliniken und Praxen, die Rettungsassistenten jeweils zur Hälfte vom Bayerischen Roten Kreuz (BRK) und vom Malteser-Hilfsdienst (MHD).Aufgrund umfangreicher Renovierungsarbeiten am Stützpunkt wurde der Standort des Hubschraubers vorübergehend an den nahegelegenen ehemaligen Militärflugplatz Giebelstadt verlegt, welcher sich nur zwei Flugminuten vom LRZ Ochsenfurt entfernt befindet. Für ca. 1,7 Mio. € wurde der Hangar überholt und der Sozialtrakt für die Crews komplett neu errichtet, mit Ruheräumen und entsprechend aktuell gültiger arbeitsschutz- und hygienerechtlicher Bestimmungen. Seit dem 15. Januar 2013 nach zweijähriger Renovierungszeit fliegt Christoph 18 wieder von Ochsenfurt aus.
Die III. Bereitschaftspolizeiabteilung Würzburg
Kurzinformation
Die III. Bereitschaftspolizeiabteilung Würzburg ist neben München, Eichstätt, Nürnberg, Königsbrunn, Dachau und Sulzbach-Rosenberg einer von sieben
Standorten der Bereitschaftspolizei in Bayern. Als Mischstandort – eine Ausbildungsabteilung mit Einsatzkomponente - werden in Würzburg Anwärter sowohl für den mittleren Polizeivollzugsdienst
ausgebildet als auch ausgebildete Polizeibeamte in so genannten geschlossenen Einheiten für bundesweite Einsätze vorgehalten. Die III. BPA Würzburg gehört zum Verband des Präsidiums der
Bayerischen Bereitschaftspolizei mit Sitz in Bamberg. Direkt dem Bayerischen Staatsministerium des Innern nachgeordnet bestehen seine zentralen Aufgaben für die Bayerische Polizei in Einstellung,
Ausbildung, Einsatz, Fortbildung und Service.
Einsatz
In den Einsatzeinheiten der III. BPA, in der 12. BPH (Bereitschaftspolizeihundertschaft) und dem Unterstützungskommando (USK), leisten fertig ausgebildete
Polizeibeamte Dienst, die je nach Bedarf bei der Landespolizei aus den unterschiedlichsten Anlässen zeitlich begrenzt eingesetzt werden. Dies sind Einsätze wie
- die Unterstützung des Streifendienstes einer Polizeiinspektion,
- Schwerpunkteinsätze wie Verkehrs-, Jugendschutz- oder Drogenkontrollen,
- Sicherheitsstreifen zur Bekämpfung von Straßenkriminalität,
aber vor allem auch
- Fußballspiele
- Vermisstensuchen
- Versammlungsschutz/Demonstrationen
- Razzien, Durchsuchungen
- Großlagen/Große Schadensereignisse
Die Zentrale Kraftfahrzeugwerkstatt der III. Bereitschaftspolizeiabteilung Würzburg betreut ca. 650 Fahrzeuge. Dazu gehören ca. 558 Fahrzeuge des
Polizeipräsidiums Unterfranken.Bei der Bereitschaftspolizei besteht eine Hubschrauberstaffel, die nach Weisung des Staatsministeriums eingesetzt wird.