Christoph 20 ist ein Rettungshubschrauber in Deutschland und stellt die Notarztversorgung für das nordöstliche Bayern und Teile von Thüringen in Bayreuth/Kulmbach sicher. Stationiert ist der vom
ADAC betriebene Hubschrauber am Klinikum in Bayreuth. An der seit 1981 bestehenden Station ist eine EC 135 P2 stationiert. Diese ersetzte 2002 eine 21 Jahre alte Bölkow Bo 105. Die Besonderheit
der dort stationierten Maschine mit dem Kennzeichen D-HDMA liegt darin, dass sie die erste Maschine vom Typ EC 135 in der Flotte des ADAC ist, die mit einem innovativen, von Eurocopter
entwickelten Partikelfiltersystem namens IBF (Inlet Barrier Filter) versehen wurde, das den Verschleiß der Triebwerke und somit auch die Wartungskosten erheblich reduziert.1981 war Christoph 20
nach Christoph 1 aus München der erste RTH, der auf Initiative des ADAC beschafft wurde.Christoph 20 versorgt neben dem Leitstellenbereich Bayreuth auch die Leitstellenbereiche Coburg und Hof
(ILS Hochfranken). Neben Rettungseinsätzen bei Verkehrsunfällen wird Christoph 20 auch für internistische Notfälle oder dringliche Verlegungsflüge eingesetzt. Die Besatzung von Christoph 20
besteht aus drei Personen: Pilot,Notarzt und Rettungsassistent (HCM).
Die Piloten werden von der ADAC Luftrettung GmbH (München) gestellt. Die Notärzte arbeiten normalerweise im Klinikum Bayreuth in den Fachdisziplinen Anästhesie, Chirurgie oder Innere Medizin.
Rettungsassistenten werden vom Bayerischen Roten Kreuz, Kreisverband Bayreuth gestellt, mit dem der Betreiber ADAC Luftrettung GmbH eine Partnerschaft pflegt. Rettungsassistenten, welche auf
Christoph 20 eingesetzt werden, verfügen neben ihrer eigentlichen Ausbildung noch über eine Weiterbildung zum HEMS Crew Member, welche sie zum Einsatz in der Luftrettung befähigt. Die
Rettungsassistenten arbeiten normalerweise im bodengebundenen Rettungsdienst, fliegen jedoch in regelmäßigen Abständen auf dem Hubschrauber.
Die III. Bereitschaftspolizeiabteilung Würzburg
Kurzinformation
Die III. Bereitschaftspolizeiabteilung Würzburg ist neben München, Eichstätt, Nürnberg, Königsbrunn, Dachau und Sulzbach-Rosenberg einer von sieben
Standorten der Bereitschaftspolizei in Bayern. Als Mischstandort – eine Ausbildungsabteilung mit Einsatzkomponente - werden in Würzburg Anwärter sowohl für den mittleren Polizeivollzugsdienst
ausgebildet als auch ausgebildete Polizeibeamte in so genannten geschlossenen Einheiten für bundesweite Einsätze vorgehalten. Die III. BPA Würzburg gehört zum Verband des Präsidiums der
Bayerischen Bereitschaftspolizei mit Sitz in Bamberg. Direkt dem Bayerischen Staatsministerium des Innern nachgeordnet bestehen seine zentralen Aufgaben für die Bayerische Polizei in Einstellung,
Ausbildung, Einsatz, Fortbildung und Service.
Einsatz
In den Einsatzeinheiten der III. BPA, in der 12. BPH (Bereitschaftspolizeihundertschaft) und dem Unterstützungskommando (USK), leisten fertig ausgebildete
Polizeibeamte Dienst, die je nach Bedarf bei der Landespolizei aus den unterschiedlichsten Anlässen zeitlich begrenzt eingesetzt werden. Dies sind Einsätze wie
- die Unterstützung des Streifendienstes einer Polizeiinspektion,
- Schwerpunkteinsätze wie Verkehrs-, Jugendschutz- oder Drogenkontrollen,
- Sicherheitsstreifen zur Bekämpfung von Straßenkriminalität,
aber vor allem auch
- Fußballspiele
- Vermisstensuchen
- Versammlungsschutz/Demonstrationen
- Razzien, Durchsuchungen
- Großlagen/Große Schadensereignisse
Die Zentrale Kraftfahrzeugwerkstatt der III. Bereitschaftspolizeiabteilung Würzburg betreut ca. 650 Fahrzeuge. Dazu gehören ca. 558 Fahrzeuge des
Polizeipräsidiums Unterfranken.Bei der Bereitschaftspolizei besteht eine Hubschrauberstaffel, die nach Weisung des Staatsministeriums eingesetzt wird.